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22.12.2025
Eine aktuelle Studie des Bitkom, durchgeführt vom Borderstep Institut, prognostiziert massive Investitionen in die deutsche Rechenzentrumsinfrastruktur. Allein für das Jahr 2025 werden Ausgaben von rund 15,5 Milliarden Euro für IT-Hardware, Gebäude und Technik erwartet. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die Künstliche Intelligenz (KI), deren Rechenintensität bis zu zehnmal höher liegt als bei herkömmlichen Anwendungen.
Zentrale Ergebnisse der Analyse:
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Kapazitätswachstum: Der Anteil der KI-Rechenkapazitäten in Deutschland soll von aktuell 15 Prozent (530 MW) bis 2030 auf etwa 40 Prozent ansteigen, was einer Vervierfachung der Gesamtleistung entspricht.
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Energiebedarf: Trotz Effizienzsteigerungen steigt der Stromverbrauch der Rechenzentren aufgrund der wachsenden Nachfrage weiter an. Für 2025 werden 21,3 Milliarden kWh prognostiziert (+6,5 % zum Vorjahr).
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Standorte: Frankfurt bleibt mit 1.100 MW der führende Hub. Andere Bundesländer wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz planen jedoch große Aufholprojekte, begünstigt durch Flächenverfügbarkeit und Zugang zu erneuerbaren Energien.
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Internationaler Rückstand: Trotz der Investitionen liegt Deutschland im globalen Vergleich weit zurück. Die USA verfügen mit 48 GW über die sechzehnfache Rechenzentrumsleistung.
Fazit und Forderungen: Rechenzentren bilden das Rückgrat der digitalen Transformation. Um die digitale Souveränität im DSGVO-Raum zu sichern und nicht den Anschluss zu verlieren, fordert der Bitkom von der Politik verbesserte Rahmenbedingungen. Dazu gehören insbesondere eine stabile Stromversorgung und beschleunigte Genehmigungsverfahren, um Investitionshürden zu senken.
Quelle: Bild / Zusammenfassung Gemini / redaktionell überarbeitet von www.b-in.de