#Datenschutz #KI #Bitkom-Leitfaden
06.12.2025
Der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Wirtschaft, etwa zur Automatisierung im Kundenservice oder in der Logistik, birgt erhebliche datenschutzrechtliche Herausforderungen. Ein Kernproblem ist die sogenannte "Blackbox"-Thematik: KI-Algorithmen arbeiten oft intransparent, was im Widerspruch zu zentralen DSGVO-Prinzipien wie Nachvollziehbarkeit, Zweckbindung und der Löschbarkeit personenbezogener Daten steht. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, die technische Komplexität selbstlernender Systeme mit rechtlicher Compliance in Einklang zu bringen.
Als Orientierungshilfe hat der Digitalverband Bitkom den Leitfaden „KI und Datenschutz“ veröffentlicht, der praxisnahe Lösungen für diesen Konflikt anbietet. Der Text hebt drei konkrete Anwendungsbereiche hervor, in denen der Leitfaden zur Vorsicht mahnt:
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Marketing und Content-Erstellung: Bei der KI-gestützten Erstellung von Texten und Bildern zur Prozessbeschleunigung muss vor Veröffentlichung zwingend geprüft werden, ob rechtlich geschützte Inhalte verarbeitet wurden oder Persönlichkeitsrechte verletzt werden.
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Bildgenerierung in Agenturen: Die Nutzung von Tools wie Midjourney erfordert eine eindeutige Klärung der Urheber- und Nutzungsrechte beim Softwarehersteller, um rechtliche Probleme mit Kunden zu vermeiden.
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Programmierung: Auch KI-generierter Code (z.B. via GitHub Copilot) muss auf Herkunft, Sicherheit und Lizenzkonformität validiert werden, um sicherzustellen, dass keine geschützten Codefragmente Dritter übernommen werden.
Abschließend wird betont, dass die frühzeitige Integration von Datenschutz in KI-Strategien nicht nur Bußgeldrisiken senkt, sondern – gerade in regulierten Branchen – als Reputationsgewinn und Wettbewerbsvorteil fungieren kann.
Persönliche Meinung: Innovationen sind wichtig für unsere Wirtschaft und die akteullen Herausforderungen. Wer klagt nicht über Zeitmangel und kennt noch nicht die Vorteile von KI einfach und schnell Ergebenisse und gewünschte Anregungen oder Unterstützung zu bekommen - wer hat noch nicht damit experimentiert? Doch Anwender von KI kennen die Grundproblematik: Fehlerhafte Links und Verweise, Unkorrekte Angaben und falsche Schlüsse bedingt durch Halluzination einer gewissen Voreingenommenheit ("bias") und mangelndem Kontextverständnis, um ein paar der typischen Ursachen zu nennen. Manche meinen durch besseres "prompten" diese Fehler ausschließenen zu können. Doch wenn die Datenbasis lückenhaft und veraltet oder einfach falsch ist, werden diese Informationen eben nicht besser. In diesem Sinne wird deutlich, wie wichtig der Transparenzgrundsatz der DSGVO ist. Den Leitfaden erhalten Sie auf den Seiten vom Bitkom oder direkt bei uns.
Quelle: Bild / Zusammenfassung von KI wie Gemini / Redaktionell überarbeitet von www.b-in.de